Derjenige, der das Foto oder das Video auf die Plattform geladen hat, behält trotzdem den Überblick: Über die Schaltfläche "View Likes" also "Sieh Dir Deine 'Gefällt mir'-Angaben an", kann der User wie früher sehen, wie sehr sein Posting gemocht wird.
Während App-Forscherin Jane Manchun Wong mit ihren Spekulationen rund um Twitter, Facebook und Instagram schon häufig goldrichtig liegt, streiten die Entwickler der beliebten Foto-App die gravierende Änderung aber noch ab: "Wir testen so etwas im Moment nicht, aber wir suchen immer noch nach Möglichkeiten, um den Druck auf Instagram zu reduzieren", erklärt ein Sprecher gegenüber "The Verge".
Wie Daily Mail berichtet, gibt es mittlerweile viele Studien, die zeigen, dass die Nutzung von Social Media psychische Probleme, wie zum Beispiel Selbstmordgedanken oder Depressionen, verschlimmern kann.
Wer viel Zeit auf Instagram, Facebook & Co. verbringt, neigt zu Einsamkeit, sozialer Angst und Isolation.
"Wir sollten unsere Kinder nicht daran hindern, [das Internet, Anm. d. Redak.] zu benutzen, aber wir müssen uns dafür einsetzen, dass sie geschützt werden, wenn sie es tun", meint Information-Commissioner Elizabeth Denham.
Das Like-Update bei Instagram könnte zum Beispiel auch dazu führen, dass User in Zukunft wirklich das posten, was sie selbst gut finden - und nicht das, was vermutlich die meisten "Gefällt mir"-Angaben abstaubt ...